Wasser trinken leicht gemacht - 3 Gründe und 5 Tipps für deine Wasserversorgung

Unser Körper besteht zu ungefähr 60% aus Wasser und unser Gehirn sogar aus bis zu 80%, wusstest du das? Ausreichend Wasser zu trinken ist wichtig für unsere Gesundheit, das weiß jeder. Aber wieso genau ist Wasser so wichtig für unsere physische und psychische Gesundheit? Lass uns einen kurzen Blick auf die Funktion des Wassers in unserem Körper werfen, bevor wir uns genauer damit befassen, wie viel Liter Wasser täglich gesund sind und woran wir erkennen, ob wir ausreichend Wasser zu uns nehmen. Dazu haben wir auch einige Tipps parat, die dich dabei unterstützen können, täglich ausreichend Wasser zu trinken.

Warum ist es so wichtig, genug Wasser zu trinken?

  1. Wasser steckt voller lebensnotwendiger Nährstoffe: Im Wasser stecken nämlich Mineralien und Spurenelemente wie Eisen, Kalzium, Kalium, Chlorid und Natrium. Diese Nährstoffe sind für die normale Funktion unserer Knochen und Zähne, für den Energiestoffwechsel, die Blutbildung, die Herzgesundheit, die Muskeln und auch den Säure-Basen-Haushalt von Bedeutung. Auch ist das Wasser für den osmotischen Druck in unseren Zellen, deren Reparatur und Funktion unverzichtbar.
  2. Ohne ausreichend Wasser würden also unsere wichtigsten Körperfunktionen versagen. Aber damit nicht genug, denn unser Blut besteht zu 90% aus Wasser und dementsprechend ist das Wasser auch für den Transport von Vitaminen, Hormonen, Sauerstoff, Fetten, Proteinen und weiteren Nährstoffen zu den Zellen unserer verschiedenen Organe verantwortlich.
  3. Das Wasser regelt zudem auch unsere Körpertemperatur, nicht nur über den Blutkreislauf, sondern auch durch das Schwitzen! Denn Schweiß besteht zu 99% aus Wasser und wird aus den rund 3 Millionen Schweißdrüsen abgesondert, die auf das Kommando der über 30.000 Wärmefühler in unserer Haut reagieren. Nehmen wir zu wenig Wasser zu uns, dann sinkt der Wassergehalt in unseren verschiedenen Körperflüssigkeiten, was wiederum eine negative Auswirkung auf die Funktion der Organe hat. 

Wie viel Liter Wasser sollten wir täglich trinken und warum?

Dies ist eine Frage, die immer wieder gestellt wird. Vorne weg: Es gibt hier keine pauschale, allgemeingültige Antwort, die für jeden Menschen passt. Denn als Individuen unterscheiden wir uns in zahlreichen Faktoren wie zum Beispiel unserem Alter, unserer Ernährung, unserem Stoffwechsel und unseren täglichen Aktivitäten. Leben wir in einem von Hitze oder Kälte geprägten Klima? Treiben wir Sport und haben wir unter Umständen Beschwerden, die beim Wasserbedarf berücksichtig werden sollten? Damit wir das Trinken nicht vergessen, hat unser Körper ein tolles eingebautes System, um uns bei Wassermangel zu warnen und uns zum Trinken aufzufordern.

Höre auf deinen Körper

 

Der beste Wasserbedarfs-Rechner sind also die Signale unseres Körpers. Die empfohlene Menge für Wasser liegt laut einer Studie der Ernährungswissenschaftler der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) bei 1,5 Litern Wasser pro Tag. Wir verlieren in 24 Stunden ungefähr 2,5 Liter Flüssigkeit. Die Differenz von einem Liter Wasser erhalten wir durch unsere Nahrungsaufnahme. Idealerweise essen wir genügend Obst und Gemüse, welches im Vergleich zu Fertigprodukten beispielsweise einen hohen Wasseranteil enthält!

Klare Anzeichen für einen Wassermangel

Ein Wassermangel kann sich durch verschiedene Symptome bemerkbar machen. Beispielsweise können im Körper Giftstoffe nicht mehr optimal aus dem Körper geschwemmt werden, in unserem Magen fehlt es an Magensäure oder unsere Muskeln werden nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt – unsere sinkende Leistungsfähigkeit und Vitalität lassen uns das spüren. 

Müdigkeit, Appetitlosigkeit, trockene Schleimhäute, verminderte Urinausscheidung, dunkler Urin, Kopfschmerzen, Migräne und Verstopfungen können Anzeichen für einen Mangel an Wasser im Körper sein. Unser Darm funktioniert nur mit ausreichend Wasser, fehlt dieses, gerät die Verdauung ins Stocken – Verstopfungen und Appetitlosigkeit entstehen und wir fühlen uns müde.

Können wir auch zu viel Wasser trinken?

Natürlich! Dies ist aber weitaus schwieriger, als zu wenig Wasser zu trinken. Beispielsweise nützt es nichts, direkt am Morgen 1,5 Liter Wasser auf Vorrat für den Tag zu trinken, da der Körper diese 1,5 Liter Wasser über den Tag verteilt benötigt und nicht gesammelt zu einem Zeitpunkt. Trinken wir mehr als unser Körper verlangt, kann dies zu dazu führen, dass unsere Blutsalze stark verdünnt werden – das wird Hyponatriämie oder Wasservergiftung genannt. Die schlimmste Folge einer Hyponatriämie kann eine Hirnschwellung sein, die sich beispielsweise durch Übelkeit, Kopfschmerzen oder Krampfanfälle bemerkbar macht. Diesem gefährlichen Risiko sind aber eher Langstreckenläufer oder Extremsportler ausgesetzt.

Aber auch für Menschen, die an einer Herzschwäche, an einer Nierenerkrankung, Wasseransammlungen im Gewebe oder hohem Blutdruck leiden, kann es für die gesamte Gesundheit entscheidend sein nicht zu viel Wasser auf einmal zu trinken. Bei einer Flüssigkeitsüberlastung sinkt der Natriumspiegel im Blut, was zu einem Mineralienmangel führen kann. Eine einfache Gegenmaßnahme ist, die Wasserzufuhr zu verringern und die Salzzufuhr zu erhöhen!

Die Wirksamkeit des altbewährten Hausmittels „ganz viel Tee trinken“ bei Krankheiten, wie Halsschmerzen, Bronchitis oder Lungenentzündungen, wurde mittlerweile von Wissenschaftlern widerlegt. Denn im Krankheitsfall produziert der Körper ein Hormon zur Speicherung von Wasser: Vasopressin. Kommt jetzt noch eine erhöhte Wasserzufuhr in Form von Tee oder ähnlichem hinzu, führt dies zu einer Flüssigkeitsüberlastung, welche den Heilungsprozess verlangsamt. Übrigens: Ständiger Durst kann ein Hinweis auf Diabetes sei!

Den eigenen Durst zu übersehen, ist leider gar nicht so schwer. Sportler, Kinder und ältere Menschen neigen dazu, weniger Wasser zu trinken, als ihr Körper benötigt, sei es aufgrund eines mangelnden Durstgefühls, einer hohen Konzentration, die vom Durstgefühl ablenkt, oder die Beschäftigung mit der eigenen kindlichen, fantasievollen Welt, in der sich über ausreichend Wasser keine Gedanken gemacht wird. Für Eltern ist es also wichtig mit darauf zu achten, dass ihre Kinder genügend Wasser zu sich nehmen – besonders, da Kinder meist sehr aktiv sind und somit einen hohen Bedarf an Wasser haben! Verlieren wir bedingt durch eine Krankheit viel Flüssigkeit, wie beispielsweise beim Erbrechen oder beim Durchfall, sollten wir natürlich besonders auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten.

Die besten Alltagstipps für die optimale Wasserversorgung

Spürst du deinen Durst? Wie viel Liter Wasser hast du bis jetzt täglich getrunken? Und trinkst du täglich ausreichend Flüssigkeit? Wenn nicht, kannst du dich an den nachfolgenden Tipps für den Alltag orientieren und deine Wasseraufnahme mit nur wenigen Schritten optimieren!

  1. Lege „Etappenziele“ fest, um deine Flüssigkeitszufuhr zu steigern! Bis acht Uhr 150ml Wasser, bis 10 Uhr 300ml Wasser, oder 100ml Wasser stündlich? 
  1. Markiere deine Wasserflasche mit Uhrzeiten! So kannst du jederzeit, ob im Büro, unterwegs oder zu Hause überprüfen, ob du genügend Wasser getrunken hast oder ob es Zeit für ein Glas Wasser ist!
  1. Stelle dir Erinnerungen auf deinem Smartphone ein und beginne deinen Tag am besten mit einem Glas Wasser auf leeren Magen. So regst du deine Verdauung an, spülst Toxine aus deinem Organismus und hast direkt den ersten Meilenstein des Tages gemeistert.
  1. Orientiere dich an der Steinzeit-Diät! Bei dieser Ernährunsweise nimmst du dir ein Beispiel an unseren Vorfahren aus der Steinzeit und deren vermuteten Essensgewohnheiten. Auf industriell verarbeitete Produkte wird hierbei verzichtet und stattdessen auf ausschließlich natürliche Lebensmittel zurückgegriffen. Eine gesunde Ernährung hilft uns ungemein dabei genügend Wasser aufzunehmen. Dazu gehört stark zuckerhaltige Getränke, wie Cola oder Mischgetränke, und stark raffinierte Lebensmittel, wie Fast Food oder ähnliches, zu meiden und stattdessen durch frisch gekochte Speisen, viel Obst und noch mehr Gemüse zu ersetzen.
  1. Nutze Apps! Es gibt mittlerweile mehr als eine Wasser-App, die dir eine Erinnerung schickt, sobald es Zeit für einen Schluck Wasser wird. Benötigt unser Körper Wasser, spüren wir dies beispielsweise an einem trockenen Mund. Haben wir verlernt auf unsere körperlichen Signale zu hören, kann eine App eine nützliche Hilfe sein uns wieder an das regelmäßige Trinken von Wasser zu gewöhnen und unsere Sinne wieder für unsere körperlichen Signale zu schärfen. 

Welches Wasser ist das beste?

Nun weiß du, wann du wie viel Wasser in Zukunft trinken solltest, aber welches Wasser ist das richtige Wasser: Wasser mit Kohlensäure, kaltes Wasser, Wasser aus Plastikflaschen, stilles Wasser, Mineralwasser oder doch Cola?

Du kannst es dir wahrscheinlich schon denken, aber Alkohol, Kaffee und Tee, Cola und Limo sind nicht die besten Getränke, um einen Flüssigkeitsmangel auszugleichen. Ganz im Gegenteil, denn manche dieser Getränke können aufgrund ihres geringen Nährstoffgehalts und hohen Zuckergehalts negative Auswirkungen auf unseren Organismus haben! Eiskalte Getränke aus dem Kühlschrank verengen unsere Blutgefäße, Wasser in Plastikflaschen kann winzige Plastikpartikel enthalten und Alkohol und Kaffee können langfristig für eine Übersäuerung unseres Körpers sorgen.

Welche Getränke eigenen sich also zur Deckung unseres täglichen Wasserbedarfs? „Infused Water“, frisch gepresste Gemüsesäfte, Leitungs- und Mineralwasser und Osmosewasser hingegen sind die idealen Begleiter einer gesunden Ernährung! 

Die aktuellen Wasser-Trends

Osmosewasser

Osmosewasser wird durch einen Osmose-Umkehr-Prozess gewonnen, bei dem möglichst viele Salze und Unreinheiten aus dem Wasser herausgefiltert werden. Leitungswasser zu trinken, ist nicht immer gesund. In vielen Bereichen ist das Leitungswasser verschmutzt und enthält viele belastende Stoffe, die nicht in unseren Organismus gehören. Für viele dieser Stoffe gibt es kein Nachweisverfahren und auch keine Richtwerte, dennoch stehen einige von ihnen in Verdacht einen negativen Effekt auf unsere Gesundheit zu haben. Mit kleinen Umkehr-Osmose-Anlagen können wir Leitungswasser auch zu Hause in Osmosewasser umwandeln und unserer Gesundheit damit etwas Gutes tun. Das Osmosewasser ist ein sehr reines Wasser und bietet so jede Menge Platz zum Transport von Nährstoffen zu den verschiedenen Organen und für den Abtransport von Abfallprodukten und Toxinen aus dem Körper heraus. Gleichzeitig hältst du durch das Osmosewasser die erneute oder weiterführende Belastung durch Schadstoffe im Wasser gering!

„Infused water“ 

„Infused Water“ macht es uns nicht nur leichter mehr zu trinken, da dem Wasser ein Hauch Geschmack verliehen wird, sondern versorgt den Körper zusätzlich noch mit allerhand Nährstoffen. Wir nehmen an dieser Stelle bewusst Abstand von dem Begriff „Detox“-Wasser, da der Entgiftungs-Effekt von mit Obst, Gemüse oder Kräutern angereichertem Wasser keineswegs wissenschaftlich belegt ist. Also zurück zum „Infused Water“. Besonders in den letzten Jahren ist „Infused Water“ zu einem regelrechten Trend geworden und das aus gutem Grund, denn „Infused Water“ wirkt vitalisierend und kann sogar deine Verdauung antreiben. Das Beste daran: „Infused Water“ schmecken fruchtig, aufregend, erfrischend und enthalten dabei keinen Zucker, vorausgesetzt du fügst keinen hinzu! Die Basis für „Infused Water“ ist reines Wasser, also kannst du theoretisch auch Osmosewasser für die Herstellung verwenden. Dazu kommen dann noch verschiedene Leckereien, wie beispielsweise Zitrone, Ingwer, Gurke, Melone, Himbeeren, Minze, Petersilie, Grapefruit oder ähnliches. Beispielsweise könntest du 400ml gefiltertes Wasser mit ein wenig grünem Tee, einer Prise Meersalz, ein paar Himbeeren und einigen Limettenscheiben anreichern und nach einer Stunde Durchziehzeit ein einzigartiges „Infused Water“ genießen! Oder wie wäre es mit einem „Infused Water“ mit Minze, Ananas und Cayennepfeffer? Lass deiner Fantasie freien Lauf, Wasser trinken muss nicht langweilig sein!